Ärzte Zeitung, 18.01.2010

Kritik an Hamburgs Sozialsenator Wersich

BERLIN (hom). Pflegeverbände haben mit Kritik auf Äußerungen von Hamburgs Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) reagiert. Dieser hatte im "Hamburger Abendblatt" gefordert, auch Nachbarn, Freunde und Verwandte sollten in der Altenpflege einspringen.

Der Chef des Deutschen Pflegeverbands, Rolf Höfert, sprach von einer "Wahrnehmungsstörung". Angesichts einer steigenden Zahl von Single-Haushalten stelle sich die Frage, "woher Herr Wersich pflegesensible Nachbarn und Freunde rekrutieren möchte". Außerdem gebe es keine "Pflegekompetenz per Mietvertrag", sagte Höfert.

Topics
Schlagworte
Pflege (4525)
Personen
Rolf Höfert (55)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »