Ärzte Zeitung, 08.06.2011

50 Pflegestützpunkte - dem Vdk ist das zu wenig

STUTTGART (fst). In Baden-Württemberg nimmt die wohnortnahe Beratung von Bürgern durch Pflegestützpunkte Gestalt an.

48 der landesweit 50 geplanten Stützpunkte seien bewilligt, berichtet Walter Scheller, Vorstandsvorsitzender der ARGE Pflegestützpunkte.

Dabei arbeiten einige Stützpunkte autonom, in anderen Fällen teilen sich die Einrichtungen die Arbeit mit Kommunen. So könnten Doppelstrukturen vermieden werden, hieß es.

Kritik kommt unterdessen vom Sozialverband VdK. Seiner Ansicht nach reichen 50 Pflegestützpunkte "bei Weitem nicht aus", so Roland Sing, Landesvorsitzende des Sozialverbands. Nötig seien landesweit 200 Einrichtungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »