Ärzte Zeitung, 14.06.2011

vdek Berlin baut mobile geriatrische Reha aus

Seit Inkrafttreten des WSG 2007 kommt die Reha auch ins Haus. Der vdek Berlin/Brandenburg hat seine Verträge erweitert.

BERLIN (ami). Der Ersatzkassenverband vdek Berlin/Brandenburg weitet sein Angebot zur mobilen geriatrischen Rehabilitation aus. Die dritte Vereinbarung über die Reha im häuslichen Umfeld hat der Regionalverband nun mit dem Evangelischen Johannesstift in Berlin-Spandau unterzeichnet.

"Es handelt sich hierbei um ein aufsuchendes Therapieangebot insbesondere für multimorbide ältere Menschen", so Sprecherin Dorothee Binder-Pinkepank.

Den Patienten werde damit Reha ermöglicht, wenn durch ihr Krankheitsbild eine ambulante oder stationäre geriatrische Reha nicht möglich sei.

Die mobile geriatrische Rehabilitation ist mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz 2007 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gekommen.

Neuer Partner "hochkompetent"

Der vdek Berlin/Brandenburg hält diese Form der Reha für sehr sinnvoll. Eine günstige Rehabilitationsprognose sei bei älteren Menschen nach Schlaganfall oder schweren Frakturen oft nur dann zu realisieren, wenn sie in ihrem häuslich-familiären und sozialen Umfeld behandelt würden, teilte die Landesvertretung mit.

Das gelte vor allem für Patienten mit demenziellen Einschränkungen, seelischen Leiden oder erheblichen Beeinträchtigungen der Sinnesorgane.

Den neuen Vertragspartner, die "Mobile geriatrische Rehabilitation im Geriatriezentrum des Evangelischen Johannesstift" unter Leitung von Dr. Martin Warnach betrachtet vdek-Regionalsprecherin Binder-Pinkepank als "hochkompetenten Partner".

Die Einrichtung arbeite zielgerichtet mit einem hochmotivierten, multiprofessionellen Team. "Versorgt werden können dadurch insbesondere Versicherte in und um Spandau sowie den angrenzenden Bereichen des Landes Brandenburg", so Binder-Pinkepank.

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