Ärzte Zeitung, 25.08.2011

Kauder für Kapitalstock bei Pflegeversicherung

BERLIN (af). Die CDU-Fraktion im Bundestag tendiert bei der Absicherung von der Alterung ausgelöster Pflegerisiken zum Aufbau eines Kapitalstocks in der Sozialen Pflegeversicherung.

Dahingehend hat sich nun auch der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder geäußert. "Ich könnte mir vorstellen, dass man das über das allgemeine Beitragsaufkommen darstellt", zitiert die Tageszeitung "Die Welt".

Damit wären auch die Arbeitgeber in der Pflicht, dafür notwendige Beitragssteigerungen mitzutragen. Kauderte forderte gleichzeitig, die Pflege Demenzkranker zu verbessern.

Topics
Schlagworte
Pflege (4712)
Personen
Volker Kauder (152)
[25.08.2011, 18:14:04]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Polit"kauder"welsch?
Lieber Herr Kauder, auch wenn Sie vor lauter Politkauderwelsch das Rechnen völlig verlernt haben, der "Aufbau eines Kapitalstocks in der Sozialen Pflegeversicherung" ist bei einer Beitragsbemessungsgrenze BBG) von 3.712,50 € Brutto mtl. (jährlich 44.550 €) völlig abwegig. Alle Besserverdiener zahlen keinen Cent zusätzlich in die Pflegekasse ein.

Seltsam bleibt nur, warum Sie und dieselbe Bundesregierung bei der Deutschen Rentenversicherung keine Hemmungen haben, eine BBG von 5.500 € (West) und 4.800 (Ost) o h n e Kapitalstock auszunutzen.

Mf+kG, Dr. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »