Ärzte Zeitung online, 05.12.2013

Brandenburg

Falsche Pflegeberater unterwegs

POTSDAM. In Brandenburg sind falsche Pflegeberater unterwegs, die bei älteren Menschen anrufen und sich als Berater einer Krankenkasse ankündigen. Das teilten die Pflegestützpunkte des Landes mit. Die angeblichen Berater üben den Angaben zufolge meist zeitlichen Druck aus.

Die Beratung solle möglichst noch am gleichen Tag stattfinden. Dabei sollten Finanzen offengelegt werden, oder es würden unnötige Notfallknöpfe verkauft.

Die Pflegestützpunkte weisen darauf hin, dass die offiziellen Pflegeberater Hausbesuche mit einer angemessenen Frist vorher verabreden und mit einem Dienstausweis belegen, dass sie Pflegeberater einer Pflegekasse sind.

Mitarbeiter der Pflegestützpunkte verkaufen auch keine Produkte. Ärzte können ihre älteren Patienten warnen und unterstützen. Wer Besuch vermeintlicher Pflegeberater erhält, sollte möglichst telefonisch beim nächstgelegenen Pflegestützpunkt nachfragen und bei konkreten Verdachtsfällen die Polizei vor Ort informieren, so der Rat der Pflegestützpunkte in Brandenburg. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »