Pflege

Bayern regt Ausbildungsfonds an

Bayerns Gesundheitsministerin fordert einen bundesweiten Fonds, um Hürden für die Ausbildung in Pflegeberufen abzubauen.

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MÜNCHEN. Angesichts des Personalmangels in den Pflegeberufen hat Bayern einen Ausbildungsfonds des Bundes vorgeschlagen. Das Motiv: Manche Träger bieten bislang aus Kostengründen keine Ausbildungsplätze an.

"Auf Bundesebene wollen wir eine generalistische Ausbildung und Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege in einer Ausbildung zusammenfassen", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der Nachrichtenagentur dpa. "Wir sollten überlegen, ob wir nicht auf Bundesebene einen Ausbildungsfonds einführen, der die Kosten der Ausbildung gerechter verteilt."

Ganz wichtig sei ihr auch, die Finanzierung anzuschauen. "Im Altenpflegebereich bezahlen bisher im Grunde nur die Bewohner ausbildender Einrichtungen die Ausbildungskosten", sagte die CSU-Politikerin.

Ein Fonds könnte nach Humls Einschätzung Abhilfe schaffen: "Es gibt Träger, die bisher nicht ausbilden, die hätten dann keine Ausrede mehr."

In Bayern sei es gelungen, die Zahl der Ausbildungsanfänger von 2009 bis 2012 um rund 25 Prozent zu steigern. (dpa)

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