Ärzte Zeitung, 09.03.2015

Nordrhein-Westfalen

Neue Website wirbt für Pflegeberufe

Internetportal informiert junge Leute über Ausbildungs- und Aufstiegschancen.

KÖLN. Ein neues Internetportal soll in Nordrhein-Westfalen dazu beitragen, dass sich mehr junge Menschen für einen Pflegeberuf interessieren.

Unter www.pflegeberufe-nrw.de können sich Interessierte über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Pflege informieren. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, Kontakt zu Schul- und Ausbildungseinrichtungen aufzunehmen.

Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt von Arbeitgeber- und Berufsverbänden. Es wird finanziell gefördert vom Landesgesundheits- und Pflegeministerium.

NRW habe durch die Einführung einer Umlagefinanzierung die Zahl der Auszubildenden in der Pflege bereits um 70 Prozent steigern können, sagt Ministerin Barbara Steffens (Grüne). "Damit in Zukunft auch die geburtenstarken Jahrgänge angemessen versorgt werden können, müssen wir beständig um den Pflegenachwuchs werben."

Auf der Internetseite können die Nutzer sehen, wo sich in ihrer Nähe Ausbildungsstätten befinden. Das Angebot soll in Kürze durch eine Stellenbörse und die Möglichkeit von Online-Bewerbungen ergänzt werden.

Der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, begrüßt, dass das Portal auch Beispiele aus der Praxis enthält und Pflegende, Auszubildende und Studierende dort von ihren Erfahrungen berichten. "Das macht Mut, dass wir Schulabgänger für diesen Berufszweig begeistern können." (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »