Ärzte Zeitung, 24.03.2016

Migranten

Pflegedienste sind schlecht vorbereitet

BERLIN. Viele ambulante Pflegedienste sind bisher völlig unzureichend auf die wachsende Zahl an Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund vorbereitet. Das zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité.

Mit Blick auf kultursensibel qualifiziertes Pflegepersonal, muttersprachliche Pflege sowie leicht zugängliche Informationsangebote für pflegebedürftige Migranten bestehen der Untersuchung zufolge bei vielen Pflegediensten geringe Kompetenzen. In Berlin schätzen etwa 60 Prozent aller an der Umfrage beteiligten Dienste ihren Klientenanteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf bis zu 25 Prozent. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »