Ärzte Zeitung, 16.09.2016

Pflegegesellschaft

Verband wirkt beim Pflegepakt im Saarland mit

SAARBRÜCKEN. Die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) will beim von der Landesregierung mitinitiierten Pflegepakt nun doch mitwirken. Das hat der Vorstand des Verbandes beschlossen.

Zur Begründung hieß es, in einem Gespräch mit Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) sei ein Teil der Bedenken ausgeräumt worden. "Als Pflegegesellschaft wollen wir alle Chancen nutzen, Verbesserungen in der Pflege zu erreichen", erklärte der SPG-Vorsitzende Harald Kilian.

Erst im August hatte der Vorstand der Pflegegesellschaft beschlossen, dem neuen Pflegepakt fernzubleiben. Zur Begründung hatte die Gesellschaft auf den bereits bestehenden Landespflegeausschuss verwiesen. Dort seien bereits alle relevanten Akteure vertreten.

Wesentliche Ziele des Pflegepakts im Saarland sind unter anderem die Stärkung der "Pflege am Bett", die Akademisierung des Pflegeberufs und der Einsatz für mehr Personal. (kin)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »