Ärzte Zeitung, 18.12.2012

Prävention

NAV-Chef kritisiert Widersprüche bei Vorsorge

BERLIN. Widersprüche in der Gesundheitspolitik hat der NAV-Virchow-Bund ausgemacht.

"Anbietermonopole bei Impfstoffen stehen den Präventionsbemühungen im Gesundheitswesen diametral entgegen und müssen vom Gesetzgeber unterbunden werden", hat der Vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, gefordert.

Auslöser der Kritik sind neue Exklusivverträge zwischen Krankenkassen und einzelnen Herstellern zur Lieferung von Grippeimpfstoffen.

Heinrich forderte die Regierung auf, das AMNOG an dieser Stelle zu korrigieren. Die Regierung solle Kassen einseitige Kostendämpfungspolitik untersagen und Ärzten ermöglichen, Patienten beizeiten und umfassend vor Infektionskrankheiten zu schützen. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »