Ärzte Zeitung App, 21.08.2014

NRW

Schlechte Teilnahmequoten bei Kinder-Vorsorge

KÖLN. Kaum kommen die Kinder in die Schule, vernachlässigen viele Eltern die U-Untersuchungen, beklagt die AOK Rheinland/Hamburg anlässlich des Schulbeginns in Nordrhein-Westfalen.

Nach Angaben der Kasse liegt die Teilnahmequote bis zur U9 bei rund 90 Prozent. Von den sieben- bis achtjährigen Kindern gehen aber nur noch 43,4 Prozent zur U10. Bei der U11 sind es 36,7 Prozent. Lehrer und Eltern könnten Auffälligkeiten bei Schülern oft nicht richtig einschätzen, so der Vorstandschef der AOK Rheinland/Hamburg Günter Wältermann.

"Durch die Früherkennungsuntersuchungen U10 und U11 werden Entwicklungsprobleme erkannt und bei Bedarf behandelt." Er fordert Eltern auf, Angebote wahrzunehmen. (iss)

[21.08.2014, 14:50:28]
Julius Augustin Hansen 
Politik der GKV
Bei der aktuellen Politik der GKV ist kaum zu erwarten, dass Eltern, insbesondere in monatär benachteiligten Gruppen, die Kosten dieser beiden Früherkennungsuntersuchungen aus eigener Tasche bestreiten. Vielmehr noch empfinde ich den Anteil von 36 bzw. 43% eher ermutigend.

J.Hansen zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »