Prävention

"Turnschuhe statt Tabletten verordnen"

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat an die Ärzte appelliert, ihre Patienten mehr vorbeugend zu behandeln. Das Motto "Turnschuhe verordnen statt Tabletten" müsse mehr in den beruflichen Alltag der Mediziner integriert werden.

Veröffentlicht:

WIESBADEN. Das sagte Professor Michael Hallek in Wiesbaden anlässlich der Tagung "Vorbeugen oder Behandeln - Wohin geht die Innere Medizin?"

Gerade bei Wohlstandskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Übergewicht und Bluthochdruck könnten einfache und preiswerte Dinge wie mehr Sport oder eine gesündere Ernährung viel bewirken.

Auch bei Krebserkrankungen könne die Begleitung mit Sport die Lebenszeit deutlich verlängern. Dieses Bewusstsein müsse bei Ärzten und auch bei medizinischen Fachgesellschaften immer wieder erneuert werden, erklärte der Direktor der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. "Ich glaube, das wird manchmal vernachlässigt."

Nach Einschätzung von Hallek könnte über Jahre eine Milliardensumme im Gesundheitssystem eingespart werden, wenn auf die Prävention mehr Wert gelegt würde.

Drei- bis viermal pro Woche sollten eine halbe bis eine Stunde Sport betrieben und damit möglichst viele Muskelgruppen beansprucht werden, erklärte der Mediziner. "Viel mehr bringt nicht viel mehr." (dpa)

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