Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Prävention

AG der SPD fordert Nachbesserungen

BERLIN. Die Arbeitsgruppe Gesundheit in der SPD hält den Gesetzentwurf der großen Koalition zur Gesundheitsvorsorge für unzureichend.

"Prävention muss vor allem den Zusammenhang von Armut und Krankheit bekämpfen", sagte der neu gewählte AG-Chef, der Arzt und hessische Landtagsabgeordnete Thomas Spies, der Deutschen Presse-Agentur.

"Deutschland hat 14 Jahre Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Arm und Reich, Schweden zwei Jahre." Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) setze vor allem auf Beratungsangebote und Aufklärungskampagnen, "die das am wenigsten wirksame Instrument sind", so Spies.

Prävention dürfe auch nicht länger Marketing-Mittel der Kassen sein, um Mitglieder zu gewinnen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Prävention (2213)
Personen
Hermann Gröhe (863)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »