Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Palliativnetz in Heidelberg gegründet

Anlaufstelle für Angehörige / Hausärzte kooperieren

HEIDELBERG (mm). In Heidelberg haben jetzt Hausärzte, Apotheker, Theologen, Ernährungsberater und Rechtsanwälte ein Palliativnetz gegründet.

"Es geht nicht darum, um jeden Preis die Lebenszeit des sterbenden Patienten zu verlängern, sondern insbesondere seine Lebensqualität sowie die Wünsche der Angehörigen in dieser letzten Lebensphase zu berücksichtigen", informierte der Onkologe Dr. Stefan Fuxius.

Ziel des neuen Netzes sei es, eine möglichst umfassende Palliativversorgung zu etablieren und eine Anlaufstelle für Angehörige zu sein. Das Palliativnetz der Region Heidelberg versteht sich als Ergänzung bestehender Einrichtungen.

Neben einer psychoonkologischen Beratung bieten die Initiatoren auch Fortbildungen und Ringvorlesungen an. Auf dem Programm stehen Themen wie Bestrahlung, Chemotherapie, Psychoonkologie, Schmerzen und Ernährung. Behandelt werden aber auch Themen wie die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Apothekern sowie die Phase der Sterbebegleitung.

Informationen: Telefon 06221/7149924

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »