Ärzte Zeitung, 28.01.2009

Gericht entscheidet über Sterbehilfe durch Roger Kusch

HAMBURG (di). Das Hamburger Verwaltungsgericht entscheidet in der kommenden Woche über das Verbot für Roger Kusch, Menschen beim Suizid zu helfen. Dies war dem früheren Justizsenator der Freien und Hansestadt von der Polizei untersagt worden. Die Polizei vermutet, dass Kusch verschreibungspflichtige Medikamente, die bei einer Überdosierung schnell zum Tode führen, an Suizidwillige weitergegeben hat.

Kusch wehrt sich gegen dieses Verbot. Der frühere CDU-Politiker und Senator ist auch Vorsitzender des Vereins "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe". Er soll mehrfach beim Suizid "assistiert" haben. In einem Fall hatte er den Suizid einer Rentnerin mit einer Kamera dokumentiert, zuvor hatte er in einer Pressekonferenz eine "Selbsttötungsmaschine" vorgestellt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »