Ärzte Zeitung, 21.09.2010

SAPV-Vertrag im Rhein-Sieg-Kreis geschlossen

KÖLN (iss). In Nordrhein ist ein weiterer Vertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) abgeschlossen worden. Im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises steht jetzt ein Palliative Care Team zur Versorgung von schwerstkranken Patienten in ihrer häuslichen Umgebung bereit.

Das ist der fünfte SAPV-Vertrag in Nordrhein nach Düren, der Region Aachen, Mettmann und dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Zwar gibt es schon länger eine Vereinbarung zwischen der KV Nordrhein und den Krankenkassen, viele Teams tun sich wegen der hohen Hürden bislang mit einem Beitritt aber schwer.

Langfristig sollen 33 Palliativ Care Teams in Nordrhein die aufwändige Versorgung rund um die Uhr sicherstellen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »