Ärzte Zeitung, 30.03.2011

Kammer Hessen ist gegen BÄK-Konzept zur Sterbehilfe

FRANKFURT/MAIN (ine). Gegen die geänderten Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung haben sich die Delegierten der Landesärztekammer Hessen ausgesprochen.

"Die Mitwirkung des Arztes bei der Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe", heißt es in einer Mitteilung. Dies sei mit ethischen Grundsätzen nicht vereinbar.

Begründung: Die Formulierung der BÄK, wonach die Mitwirkung des Arztes beim Suizid keine ärztliche Aufgabe sei, impliziere, dass die Mitwirkung eine private und individuelle Aufgabe sein könne.

Außerdem sei es ein Unterschied, ob Ärzte ihre Patienten am Ende des Lebens begleiten, behandeln und trösten oder ob sie ihnen zu einem selbst herbeigeführten Tod verhelfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »