Ärzte Zeitung, 12.07.2011

Ersatzkassen sind Hauptfinanzier für Hospizdienste

POTSDAM (ami). Die ambulanten Hospizdienste in Brandenburg erhalten in diesem Jahr von den Krankenkassen Fördergelder von gut 920.000 Euro. Das teilte der regionale Ersatzkassenverband vdek Berlin/Brandenburg mit.

Die Ersatzkassen sind mit einem Anteil von 44 Prozent an der Gesamtfördersumme Hauptfinanzier. Die Zahl geförderter Einrichtungen habe sich seit Förderbeginn im Jahr 2002 mehr als verdoppelt, die Höhe der Fördermittel sei sogar auf fast das Dreifache des Ausgangswertes gestiegen, so die Sprecherin der Landesvertretung des vdek Dorothee Binder-Pinkepank.

2010 ist ihren Angaben zufolge die Rahmenvereinbarung neu gefasst und damit die Sterbebegleitung von Kindern höher bewertet worden.

Das hat auch finanzielle Folgen. Im Jahr 2010 waren laut vdek in Brandenburg 905 Ehrenamtliche in ambulanten Hospizdiensten tätig. Sie haben 936 Menschen in ihren letzten Lebenstagen im gewohnten Umfeld begleitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »