Ärzte Zeitung, 05.05.2012

Nationale Strategie für die Betreuung Sterbender gefordert

Seit 2010 gibt es sie, jetzt soll sie endlich ihre Wikrung entfalten: die Charta zur Betreuung schwerstkranker Patienten. Dazu fordern Ärzte eine nationale Strategie.

BERLIN (fst). Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Patienten soll praktische Wirkung zeitigen.

Dieses Ziel haben sich die drei Trägerorganisationen Bundesärztekammer, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und Deutscher Hospiz- und Palliativverband gesetzt.

Die im September 2010 beschlossene Charta wurde unter Beteiligung von 50 Verbänden, Ministerien und den beiden großen Kirchen erarbeitet. In ihr plädieren die Beteiligten für bessere, vernetzte Versorgungsstrukturen.

Auch die Aus-, Weiter- und Fortbildung müsse ausgebaut werden. In der "Charta II" genannten Projektphase, die bis Ende 2013 läuft, steht nun die Umsetzung der Ziele an.

Dazu soll unter anderem eine nationale Strategie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland angestoßen werden.

Dazu wollen die Initiatoren 5000 Unterstützer finden. Finanziell getragen wird das Projekt von der Robert Bosch-Stiftung, dem Bundesfamilienministerium und den drei Trägerorganisationen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »