Ärzte Zeitung, 04.06.2012

Hospizstiftung gegen organisierten Suizid

BERLIN (HL). Die Deutsche Hospizstiftung hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger aufgefordert, nicht nur die gewerbsmäßige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete Suizidbeihilfe unter Strafe zu stellen, sondern auch die geschäftsmäßige und auf Wiederholung angelegte Beihilfe zur Selbsttötung.

Patientenschützer befürchten, dass solche Beihilfe ein alltägliches Angebot und - weil immer leichter verfügbar - auf Betroffene Druck ausgeübt werden könnte.

Die Hospizstiftung verweist auf die Schweiz, wo gewerbsmäßige Hilfe zwar verboten ist, gleichwohl aber Suizidhilfe systematisch geleistet werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »