Ärzte Zeitung online, 30.10.2014

Palliativmedizin

Deutsche nutzen immer häufiger Hospize

Ob ambulant oder stationär, immer mehr Deutsche nehmen hospiz- und palliativmedizinische Leistungen in Anspruch. Die Zahl der ambulanten Dienste hat sich innerhalb von 15 Jahren verdreifacht.

FULDA. Immer mehr Menschen nehmen hospiz- und palliativmedizinische Leitungen in Anspruch. Das geht aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) hervor.

Auch die Zahl stationärer und ambulanter Dienste zur Versorgung schwerstkranker Patienten im letzten Lebensabschnitt habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, teilte das Ministerium mit.

Die Zahl der Palliativstationen ist bundesweit gestiegen: 2009 gab es 186 Einrichtungen, 2011 waren es bereits 231, wie das Ministerium in Berlin bilanziert.

Die Zahl der stationären Hospize stieg demzufolge innerhalb von 15 Jahren von 30 (im Jahr 1996) auf 195 (in 2011).

Nach Angaben des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes hat sich die Zahl der ambulanten Hospiz- und Palliativdienste seit 1996 mehr als verdreifacht: von 451 ambulanten Diensten auf rund 1500 im Jahr 2011.

Laut Verband engagieren sich bundesweit rund 80.000 Ehrenamtliche in der Hospizbewegung in Deutschland. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »