Ärzte Zeitung, 01.07.2015

Kirchen

Normalisierung der Suizid-Beihilfe nicht zulassen!

BERLIN. BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery hat sich im Vorfeld der Debatte des Bundestags über Sterbehilfe erfreut gezeigt, dass "es einen großen Konsens gibt, Sterbehilfevereinen das Handwerk zu legen".

Auch die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche (EKD) riefen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, "jeglicher Normalisierung der Beihilfe zum Suizid entgegenzuwirken".

Der Bundestag berät am Donnerstagmorgen über zwei Stunden lang insgesamt fünf Entwürfe zur Regelung der Sterbehilfe. (fst)

[02.07.2015, 15:37:09]
Heidemarie Heubach 
Welche Doppelmoral !
Wo sind denn Kirchen und BÄK bei der "Sterbehilfe" sog. Hirntoter ? Schwerleidende Patienten werden aus Kostengründen nicht flächendeckend palliativ versorgt und gleichzeitig verwehrt man ihnen jetzt einen Ausweg mittels Suizidhilfe. Parallel sind sich seit den 68-err Jahren Politik, Ärztevertretungen und Kirchen einig, die Sterbehilfe (früher sagte man dazu Euthanasie) mittels Organ-Explantation durch Ärztehand bei sog. Hirntoten - für das gewinnbringende Transplatationsgeschäft! -zu verheimlichen und mittels moralinsaurer Propaganda (so sagt man zu irreführender Werbung) als vorbildhaft anzupreisen.
Alle Beteiligten erscheinen mir wenig vertrauenserweckend. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »