Ärzte Zeitung, 20.09.2016

Sterbehilfe

Hospizverband verurteilt Sterbehilfe für Kind in Belgien

BERLIN. Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) verurteilt die aktive Sterbehilfe für ein schwerstkrankes Kind in Belgien. "Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz, auch und gerade, wenn sie schwer krank sind. Ihre Tötung kann niemals eine Lösung sein", sagt Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV. Der Verband hatte bereits im Jahr 2014 die Entscheidung der Abgeordnetenkammer Belgiens zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auch für Kinder und Jugendliche massiv kritisiert. "Die Gesellschaft muss dafür Sorge tragen, dass den betroffenen Kindern und Jugendlichen umfangreiche Hilfen und Unterstützung der Hospiz- und Palliativversorgung geben werden, aber keine aktive Sterbehilfe", fordert Bolze. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »