Donnerstag, 23. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 15.01.2013

Südwesten

Neue SAPV-Verträge geplant

STUTTGART. Rund 5,5 von landesweit 10,8 Millionen Menschen in Baden-Württemberg leben in Regionen, in denen die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) angeboten wird.

Das berichtet die Landesregierung in der Antwort auf eine Anfrage von CDU-Landtagsabgeordneten. Zusätzlich zu den 22 bestehenden SAPV-Verträgen werden im laufenden Jahr acht bis neun weitere hinzukommen, berichtet Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD).

In Baden-Württemberg benötigen nach ihren Angaben 6000 bis 10.000 Patienten pro Jahr eine SAPV.

Seit Februar 2010 liegt eine kasseneinheitliche Mustervereinbarung vor, im März desselben Jahres wurde die erste SAPV-Vereinbarung geschlossen.

Der von den Kassen entwickelte Mustervertrag biete den Akteuren Freiraum, organisatorisch auf die regionalen Besonderheiten einzugehen, heißt es. Zwischenzeitlich stockte - wie in vielen anderen Regionen auch - der Ausbau der neuen Versorgungsform.

Ursächlich dafür seien unter anderem Abgrenzungsprobleme zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) gewesen.

Für Unsicherheit sorgte auch, ob Palliative Care Teams der Umsatzsteuerpflicht unterliegen - das tun sie nicht, hat das Landesfinanzministerium im August vergangenen Jahres klargestellt. (fst)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Ebola-Patient am UKE: Heilende Therapie - mit Überraschungen

Nach der Behandlung am Hamburger UKE ist ein Ebola-Patient als geheilt entlassen worden. Jetzt haben die Ärzte Details zur Krankengeschichte und der erfolgreichen Therapie verraten. Sie sehen in der Behandlung einen Präzedenzfall. mehr »

Hygiene-Mängel: Chef der Mannheimer Uniklinik räumt seinen Stuhl

16:15 Haare, Knochensplitter, tote Fliege im OP: Zu den Hygieneverstößen an der Mannheimer Uniklinik sind neue Details bekannt geworden. Einem Medienbericht zufolge sollen die Mitarbeiter auf die Mängel hingewiesen haben - doch geändert hat sich nichts. Der Geschäftsführer tritt ab, die Klinik will das Vertrauen der Patienten zurückgewinnen. mehr »

Dringliche Überweisung: Sieben Tage eher zum Facharzt

Mit der Einführung von Terminservicestellen will Gesundheitsminister Gröhe Patienten einen schnelleren Facharzt-Termin ermöglichen. Die Wartezeit lässt sich aber auch mittels einer "dringlichen Überweisung" deutlich senken. Das zeigt das Modellprojekt im Saarland. mehr »