Mittwoch, 22. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 15.01.2013

Südwesten

Neue SAPV-Verträge geplant

STUTTGART. Rund 5,5 von landesweit 10,8 Millionen Menschen in Baden-Württemberg leben in Regionen, in denen die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) angeboten wird.

Das berichtet die Landesregierung in der Antwort auf eine Anfrage von CDU-Landtagsabgeordneten. Zusätzlich zu den 22 bestehenden SAPV-Verträgen werden im laufenden Jahr acht bis neun weitere hinzukommen, berichtet Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD).

In Baden-Württemberg benötigen nach ihren Angaben 6000 bis 10.000 Patienten pro Jahr eine SAPV.

Seit Februar 2010 liegt eine kasseneinheitliche Mustervereinbarung vor, im März desselben Jahres wurde die erste SAPV-Vereinbarung geschlossen.

Der von den Kassen entwickelte Mustervertrag biete den Akteuren Freiraum, organisatorisch auf die regionalen Besonderheiten einzugehen, heißt es. Zwischenzeitlich stockte - wie in vielen anderen Regionen auch - der Ausbau der neuen Versorgungsform.

Ursächlich dafür seien unter anderem Abgrenzungsprobleme zur Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) gewesen.

Für Unsicherheit sorgte auch, ob Palliative Care Teams der Umsatzsteuerpflicht unterliegen - das tun sie nicht, hat das Landesfinanzministerium im August vergangenen Jahres klargestellt. (fst)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Im Alter: Schwaches Herz, höhere Demenzgefahr

Ein hoher Blutdruck im Alter hält geistig fit - diese überraschende Erkenntnis belegt eine Studie aus den Niederlanden. Sie zeigt: Ein niedriger Blutdruck ist ungünstig für die Hirnleistung - erst recht, wenn eine Herzinsuffizienz vorliegt. mehr »

vdek: Sieben Empfehlungen für eine Klinikreform

Derzeit zerbrechen sich die Mitglieder der Bund-Länder-AG ihre Köpfe über eine Reform der Krankenhauslandschaft. Mit einem eigenen Vorschlag preschen nun die Ersatzkassen vor. mehr »

World Health Summit: Kampfansage an Ebola

Die Weltgemeinschaft forciert ihre koordinierte Hilfe für die Ebola-betroffenen Länder in Westafrika. Auf dem World Health Summit schworen sich Gesundheitexperten auf den Kampf gegen die Epidemie ein. Deutsche Helfer werden seit Montag für ihren Ebola-Einsatz ausgebildet. mehr »