Ärzte Zeitung, 20.09.2012

Frankfurt

100 Hausärzte kooperieren mit Uni

FRANKFURT/MAIN (ras). Rund 100 Mitgliedspraxen haben sich inzwischen dem Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN) angeschlossen.

Primäres Ziel von ForN ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Praxen und dem Institut für Allgemeinmedizin in Frankfurt/Main zu intensivieren.

Nachdem bereits im Dezember 2011 die ersten 15 Pilotpraxen akkreditiert werden konnten, haben nun weitere 80 Hausarztpraxen den Titel "Akademische Forschungspraxis der Goethe-Universität Frankfurt am Main" erhalten, bekräftigt Professor Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin.

Weiteres Ziel ist es, Hausarztpraxen von der ersten Planungsphase bis zum Ende der Forschungsvorhaben in Forschungsprojekte des Instituts einzubeziehen.

Pilotmodelle waren die Projekte "Priorisierung bei Multimedikation" (PRIMUM) sowie "Sicherheitskultur" gewesen.

Die dort aktiv beteiligten Praxen werden nun als akademische Forschungspraxen anerkannt. Gerlach sieht darin für das Selbstbild einer Praxis ein "Aushängeschild".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »