Ärzte Zeitung online, 03.11.2014

Drogenbeauftragte

Bei zu viel Alkohol im Alter nicht wegschauen

BERLIN. Zu viel Alkohol oder Medikamente werden bei alten Menschen häufig nicht oder sehr spät bemerkt.

Wird solches Suchtverhalten jedoch entdeckt, gelt es, besonnen darauf zu reagieren - weder wegzuschauen noch strafend jeden Konsum zu verbieten.

Das empfiehlt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), in einer am Freitag eröffneten Internet-Plattform (www.alter-sucht-pflege.de).

Das Gesundheitsministerium hat von Fachkräften der Sucht- und Altenhilfe in acht Modellprojekten Empfehlungen erarbeiten lassen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »