Ärzte Zeitung, 16.06.2016

Ausgeweitet

Bevölkerungsstudie SHIP mit polnischem Ableger

GREIFSWALD. Die SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) wird auf Polen ausgeweitet. Am polnischen Ableger des vorpommerschen Großprojektes arbeiten an der Medizinischen Universität Bialystok im Nordosten Polens 60 Wissenschaftler, die 10.000 zufällig ausgewählte Teilnehmer zu (zahn-)medizinischen Untersuchungen einladen. Die Hälfte von ihnen soll nach vier Jahren erneut untersucht werden. An der Uni in Greifswald arbeiten die SHIP-Wissenschaftler seit 17 Jahren an der Studie. Vor Polen hatten sie bereits in Brasilien einen internationalen SHIP-Standort etabliert. Mit den Untersuchungen über einen langen Zeitraum erhoffen sich die Wissenschaftler ein besseres Verständnis des Zusammenhangs zwischen Risikofaktoren und Krankheiten. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »