Ärzte Zeitung, 30.06.2016

Mecklenburg-Vorpommern

Einheitliches Krebsregister kommt

SCHWERIN. Der Sozialausschuss im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat den Weg für ein neues Krebsregistrierungsgesetz freigemacht, es soll bei der kommenden Landtagssitzung verabschiedet werden. Derzeit erfolgt die Datenregistrierung im Nordosten noch auf verschiedenen Rechtsgrundlagen und an verschiedenen Stellen.

Das neue Gesetz soll die Erfassung vereinheitlichen, damit etwa mögliche Doppelmeldungen vermieden und der Datenaustausch mit anderen Bundesländern vereinfacht werden können.

Es sieht auch die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats zur fachlichen und wissenschaftlichen Begleitung der klinischen Krebsregistrierung vor, in dem auch Patientenvertreter sitzen.

Auf Grundlage des Krebsfrüherkennungs- und registergesetzes von April 2013 müssen bis 2017 in ganz Deutschland klinische Krebsregister eingerichtet werden. (di/aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »