Direkt zum Inhaltsbereich

Bundesarztregister

Die Arztdichte in den einzelnen Landkreisen

Bei der vertragsärztlichen Versorgung gibt es regional große Unterschiede, wie neue Zahlen aus dem Bundesarztregister belegen. Wir zeigen für jeden Stadt- und Landkreis auf, wie viele Ärzte und Hausärzte auf 100.000 Einwohner kommen.

Veröffentlicht:
Die Arztdichte hat sich im vergangenen Jahr in allen Bundesländern im Vergleich zum Vorjahr verbessert – schwankt regional aber stark.

Die Arztdichte hat sich im vergangenen Jahr in allen Bundesländern im Vergleich zum Vorjahr verbessert – schwankt regional aber stark.

© wsf-f / stock.adobe.com

BERLIN. Die Zahl der Vertragsärzte in Deutschland ist 2018 weiter gestiegen – um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit Stand vom 31. Dezember 2018 hervor.

Bundesweit waren Ende des vergangenen Jahres demnach 148.601 Ärzte und 26.693 Psychotherapeuten in der vertragsärztlichen Versorgung tätig.

Da sich immer mehr Ärzte für eine Teilzeitarbeit und eine Anstellung entscheiden, bedeutet dies laut KBV aber tatsächlich nur einen Zuwachs an Ärzten von 0,2 Prozent. „Die Ressource Arzt ist und bleibt knapp“, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen.

Freiburg sticht heraus

Die Arztdichte hat sich den Angaben zufolge in allen Bundesländern im Vergleich zu 2017 verbessert.

Die meisten Ärzte und Psychotherapeuten pro 100.000 Einwohner gibt es laut Bundesarztregister in den Stadtstaaten Bremen (296,2), Hamburg (295,7) und Berlin (285,9). Am niedrigsten ist das Verhältnis in Brandenburg (185,8), Westfalen-Lippe (191,0) und Sachsen-Anhalt (193,8).

Beim Blick auf die Stadt- und Landkreise zeigt sich, dass das Ärztenetz am dichtesten in Freiburg im Breisgau ist – mit 395,3 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten je 100.000 Einwohner. Den Gegenpol stellt der bayerische Landkreis Coburg dar, wo die Quote 84,3 beträgt (siehe nachfolgende Karte).

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Datawrapper Um mit Inhalten aus Datawrapper zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Kaufbeuren hat höchste Hausarzt-Dichte

Auch bei den Hausärzten gibt es ebenfalls große regionale Unterschiede. Die höchste Hausarztdichte je 100.000 Einwohner weist Hamburg (74,1) aus, vor Mecklenburg-Vorpommern (72,9) und Berlin (72,2). Die schlechtesten Werte zeigen sich in Westfalen-Lippe (59,9), Hessen (64,9) und Sachsen-Anhalt (65,2).

Beim Vergleich der Kreise steht Kaufbeuren in Bayern mit 95,9 Hausärzten je 100.000 Einwohner am besten dar. Am anderen Ende der Skala befindet sich Herford in Nordrhein-Westfalen mit 50,4 (siehe nachfolgende Karte). (ths/dpa)

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Datawrapper Um mit Inhalten aus Datawrapper zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Wir haben den Beitrag aktualisiert am 03.05.2019 um 16:09 Uhr.

Lesen Sie dazu auch: KBV-Arztstatistik: Negativtrend bei Allgemeinärzten hält an

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

QUADRO-Daten

Behandlungsresistente Hypertonie: Vier-in-Eins-Kapsel schlägt Dreier-Einzelkombi

Leitlinien-Upgrade

Vitiligo: Tipps für ein optimales Therapiemanagement

Allgemeinmediziner gibt Tipps

Ohne MFA läuft wenig: Was beim Impfmanagement wichtig ist

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Arzthelferin impft Frau

© Glamourpixel / Stock.adobe.com

Allgemeinmediziner gibt Tipps

Ohne MFA läuft wenig: Was beim Impfmanagement wichtig ist

Eine Frau mit segmentalen Vitiligo-Flecken auf dem Rücken.

© llhedgehogll / stock.adobe.com

Leitlinien-Upgrade

Vitiligo: Tipps für ein optimales Therapiemanagement

Frau trägt eine  Lumbalorthese bei der Gartenarbeit.

© Gunars / Stock.adobe.com

Randomisierte Studie

Rückenschmerzen: Lumbalorthese wohl „nützliche Zusatzoption“