Direkt zum Inhaltsbereich

Neue RLV-Bescheide: Nicht überall gibt es lange Gesichter

NEU-ISENBURG (ava). Lange Gesichter gab es auch in diesen Wochen wieder bei manchen Hausärzten, die ihre Bescheide über das Regelleistungsvolumen (RLV) für das vierte Quartal in der Post fanden. Bundesweit ist jedoch keine eindeutige Tendenz bei den Fallwerten festzumachen.

Veröffentlicht:

Vor allem in der KV Nordrhein und in Berlin werden die Fallwerte im heute beginnenden Quartal weiter sinken. In Nordrhein fällt der Wert um 6,4 Prozent auf 33,86 Euro, in Berlin um 3,7 Prozent auf 34,05 Euro. Einen Grund für den Rückgang der Fallwerte nennt die KV Berlin: "Das Absinken des Fallwertes bei vielen Arztgruppen lässt sich durch ein Ansteigen der Fallzahlen erklären." Diese Begründung greift jedoch nicht in allen KVen.

So können die Hausärzte in Nordrhein im Schnitt 3,2 Prozent mehr Fälle abrechnen. Gleichzeitig sind die Fallwerte jedoch wesentlich stärker - um 6,4 Prozent - verringert worden, so dass am Schluss ein niedrigeres RLV herauskommt.

Über höhere Honorare können sich die Hausärzte in den KVen Hamburg und Schleswig-Holstein freuen: In Schleswig-Holstein steigt der Fallwert um 7,7 Prozent auf 37,38 Euro, in Hamburg um 3,8 Prozent auf 40,42 Euro.

Ein Trend lässt sich durch alle KVen beobachten: Die Fallzahlen im vierten Quartal sind höher als im Vorquartal. Die Erklärung ist einfach: In der kalten Jahreszeit sind die Wartezimmer voller und die Ärzte müssen mehr Leistungen erbringen.

Lesen Sie dazu auch: Kalte Jahreszeit führt zu höheren Fallzahlen

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö†

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt