Ärzte Zeitung, 19.10.2011

Operateure setzen auf Zwangsgeld für KV Hessen

FRANKFURT/MAIN (pei). Mit der Androhung von Zwangsgeld oder sogar Haft will der LAOH, ein hessischer Verband operativ tätiger Fachärzte, die Auszahlung von KV-Honoraren durchsetzen.

Laut LAOH hält sich die KV Hessen nicht an ein Urteil des Bundessozialgerichts, wonach der Honorarverteilungsvertrag (HVV) von 2005 bis 2008 rechtswidrig war. Die KV Hessen weist den Vorwurf zurück.

Neue Honorarbescheide für die betreffenden Quartale sind laut KV jetzt erst möglich, weil zunächst der HVV mit den Kassen neu verhandelt werden und danach die Ergänzung des HVV veröffentlicht werden musste. Dies sei am Mittwoch geschehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »