Ärzte Zeitung, 10.12.2013

Thüringen

Honorar um 11,4 Prozent gestiegen

WEIMAR. Das Honorarvolumen der Vertragsärzte in Thüringen kratzte im vergangenen Jahr erstmals an der Milliardengrenze.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Vergütung um 11,4 Prozent auf 993 Millionen Euro. Im selben Haushaltsjahr erhöhte sich die Zahl der abrechnenden Ärzte auf 4033 (plus 41), die Abrechnungsfälle blieben mit 17 Millionen etwa stabil.

Die KV Thüringen (KVT) konnte dank entsprechend stark gestiegener Verwaltungsumlage anders als 2011 wieder knapp ein positives Jahresergebnis erzielen. Gleichzeitig wurden Investitionen über 2,6 Millionen Euro in die Neuverkabelung des IT-Netzes vorgenommen.

Die Vertreterversammlung hat für das Geschäftsjahr 2014 weitgehend stabile Verwaltungssätze beschlossen: Für die Abrechnung mittels KV-Safenet 2,1 Prozent, bei konventioneller Abrechnung sind es weiterhin 3,9 Prozent. (rbü)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »