Ärzte Zeitung online, 12.06.2015

Notdienst

Für Altfälle soll es eine Mischkalkulation geben

BERLIN. Nachdem das Bundesgesundheitsministerium den ersten Entwurf zur rückwirkenden Neuregelung der Notfalldienstvergütung zurückgewiesen hat, hat der Bewertungsausschuss nun nachgebessert.

Für den Zeitraum 2008 bis 31. März 2015 soll eine Sonderregelung greifen: Liegt nicht für sämtliche Fälle eines Quartals die Uhrzeit der Inanspruchnahme vor, so werden sie einer Mischkalkulation unterworfen.

Damit sollen Kliniken angemessen Nachforderungen erheben können auch wenn sie Einsätze im höher bewertetem Nacht-/Wochenend- und Feiertagsdienst heute nicht mehr belegen können.

FürVertragsärzte hat diese Regelung laut KBV "kaum Auswirkungen". Bestandskräftige Honorarbescheide blieben unberührt. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »