Ärzte Zeitung online, 02.11.2015

Urteil

Drei Euro für eine Mahnung sind zu viel

DÜSSELDORF. Für Mahnungen und gescheiterte Abbuchungen dürfen Unternehmen ihren Privatkunden nur die tatsächlich entstehenden Kosten berechnen. Drei Euro für eine Mahnung und fünf Euro für eine Rücklastschrift sind danach überhöht, wie das Landgericht Düsseldorf entschied (Az.: 12 O 195/15).

Es gab damit einem Unterlassungsantrag des Deutschen Verbraucherschutzvereins gegen den Telekommunikationsanbieter Vodafone statt. Der Verein hatte vorgetragen, für eine Rücklastschrift fielen lediglich drei Euro Bankkosten, 0,62 Euro Porto sowie 0,07 Euro Materialkosten an. Für eine Mahnung seien es nur Porto und Material. Dem habe Vodafone nichts Substanzielles entgegengehalten, so das Landgericht. (mwo)

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