Ärzte Zeitung online, 02.11.2015

Urteil

Drei Euro für eine Mahnung sind zu viel

DÜSSELDORF. Für Mahnungen und gescheiterte Abbuchungen dürfen Unternehmen ihren Privatkunden nur die tatsächlich entstehenden Kosten berechnen. Drei Euro für eine Mahnung und fünf Euro für eine Rücklastschrift sind danach überhöht, wie das Landgericht Düsseldorf entschied (Az.: 12 O 195/15).

Es gab damit einem Unterlassungsantrag des Deutschen Verbraucherschutzvereins gegen den Telekommunikationsanbieter Vodafone statt. Der Verein hatte vorgetragen, für eine Rücklastschrift fielen lediglich drei Euro Bankkosten, 0,62 Euro Porto sowie 0,07 Euro Materialkosten an. Für eine Mahnung seien es nur Porto und Material. Dem habe Vodafone nichts Substanzielles entgegengehalten, so das Landgericht. (mwo)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »