Ärzte Zeitung, 22.04.2016

Jetzt beschlossen

Telemedizin in den EBM aufgenommen

BERLIN. Das Bundesgesundheitsministerium hat der Aufnahme von ersten telemedizinischen Leistungen in den EBM zugestimmt, teilt die KBV mit. Damit sei die Überwachung von Patienten mit einem Defibrillator oder CRT-System nun auch ohne direkten Arzt-Kontakt möglich.

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hatte bereits Ende 2015 beschlossen, dass Kardiologen ab dem 1. April diesen Jahres die Funktionsfähigkeit bestimmter kardiologischer Implantate telemedizinisch überprüfen und als EBM-Leistung abrechnen können.

Das Bundesgesundheitsministerium habe nun mitgeteilt, dass der Beschluss nicht beanstandet werde, schreibt die KBV weiter. Dabei müssten Datenschutz-Vorgaben eingehalten werden.

Kardiologen, die die telemedizinischen Möglichkeiten nutzen wollen, bräuchten eine Genehmigung ihrer KV. (mmi)

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