Ärzte Zeitung, 09.05.2016

Neue GOÄ

Verbände wollen über GeKo diskutieren

Die Signale stehen bei der GOÄ auf innerärztliche Annäherung. Aber die Differenzen zwischen der Bundesärztekammer und den Verbänden sind noch nicht ausgeräumt.

NEU-ISENBURG. Die Allianz Deutscher Ärzteverbände hat es im Vorfeld des Spitzengesprächs mit der Bundesärztekammer (BÄK) zum Thema GOÄ am 11. Mai begrüßt, dass es jetzt einen Fahrplan dafür gibt, wie die Fachgesellschaften und Berufsverbände in die Planung der neuen GOÄ einbezogen werden sollen.

Die Informationen über die neuen Legenden sollen offenbar noch in der laufenden Woche an die Verbände und Fachgesellschaften gehen. "Man reibt sich die Augen, plötzlich geht's", äußerte sich Dr. Werner Baumgärtner, Sprecher der Allianz, auf Anfrage der "Ärzte Zeitung".

Die Mitglieder der Allianz, so Baumgärtner weiter, hielten an den Forderungen aus dem Zwölf-Punkte-Papier zur neuen GOÄ weiterhin fest. Hier gebe es keine Änderungen.

Vor allem die im Paragrafenteil und in der Bundesärzteordnung vorgesehenen Änderungen, zum Beispiel zur Gemeinsamen Kommission (GeKo), die für die Weiterentwicklung der GOÄ zuständig sein soll, würden kritisch gesehen.

"Da haben wir von Seiten der Verbände eine glasklare Position", betonte Baumgärtner. Die dazu geplanten Paragrafen seien "für uns nicht sauber ausformuliert".

Der weitere Ablauf bis zu einer neuen GOÄ werde sicherlich in den Vorgesprächen und auf dem Ärztetag in Hamburg diskutiert. (ger)

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