Donnerstag, 18. März 2010
Ärzte Zeitung, 21.01.2010

Experten sehen steigende Arbeitslosigkeit

NÜRNBERG (dpa). Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist zum Jahresauftakt kräftig gestiegen. Von dpa befragte Bankenvolkswirte gehen im Januar von einer Zunahme von 350 000 auf rund 3,63 Millionen Jobsuchende aus. Dies wären rund 150 000 mehr als vor einem Jahr.

Grund für die starke Zunahme sei fast ausschließlich der frostige und schneereiche Winter, die Wirtschaftskrise wirke sich wegen des massiven Einsatzes der Kurzarbeit und anderer Formen der Arbeitszeitverkürzung noch kaum aus. Dennoch werde sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Laufe des Jahres verschlechtern. Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) am kommenden Donnerstag (28. Januar) in Nürnberg bekanntgeben.

Weitere Top-Meldungen

"Vergreisende Tarife, Kampf um Junge"

Die private Krankenversicherung konzentriert ihren Wettbewerb auf junge, gesunde Versicherte, lässt alte Tarife systematisch vergreisen und kranke Versicherte in die Kostenfalle laufen. Die ärztliche Versorgung ist teuer und - anders als in der GKV - ohne effektive Steuerungsmöglichkeiten. mehr »

FSME breitet sich Richtung Norden aus

Trotz des kalten Winters könnte die Zeckenplage und das damit verbundene Risiko einer Gehirnhautentzündung weiter ansteigen. "Es gibt keine Veranlassung zu glauben, dass die Zecken weniger geworden sind", erklärte Professor Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut in Jena am Mittwoch auf einer Veranstaltung in München. mehr »

Sexuell missbraucht? Oft folgt dann lebenslanger Schmerz

Bei vier von fünf Menschen mit Ganzkörperschmerzen ist davon auszugehen, dass sie in ihrer Kindheit missbraucht wurden und überfordert waren. Darauf hat Dr. Gerhard Müller-Schwefe zum Auftakt des Deutschen Schmerz- und Palliativtags in Frankfurt hingeweisen. mehr »