Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Ausländische Ärzte dürfen Erdbebenopfer versorgen

Regierung stimmt zu / Evakuierungszone um Fukushima bleibt unverändert 

TOKIO (dpa). Die japanische Regierung hat dem Einsatz ausländischer Ärzte zur Betreuung der Erdbebenopfer zugestimmt.

Ausländische Ärzte dürfen Erdbebenopfer versorgen

Nach der Evakuierung aus ihrem Haus nahe dem Atomkraftwerk in Fukushima wird eine Frau auf radioaktive Strahlung untersucht. idpa

Das berichtet die Agentur Kyodo. Derweil spitzt sich die Lage rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima weiter zu.

Erneut habe sich die Regierung auch an die USA gewandt. Unterstützung durch US-Truppen könnte nötig sein, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

Auch nach neuen Vorfällen in Fukushima gebe es keine Pläne, die Evakuierungszone rund um das Atomkraftwerk auszuweiten, sagte Edano. Aktuell gilt ein 20-Kilometer-Radius.

Zudem sollen Bewohner im Umkreis von 30 Kilometern in geschlossenen Räumen bleiben. Es gebe bislang keine Gesundheitsgefahr für die Menschen im erweiterten Umkreis, hieß es.

Die offizielle Zahl der Toten nach der Naturkatastrophe in Japan ist derweil auf 4164 gestiegen. Das berichtete der TV-Sender NHK am Mittwochabend (Ortszeit). Die Zahl der Vermissten liege bei mindestens 12.000, hieß es.

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