Ärzte Zeitung, 28.09.2011

Lebensmittel: Angaben nur unzureichend?

KÖLN (dpa). Die Mehrheit der Bundesbürger hält einer Studie zufolge die derzeitigen Lebensmittel-Kennzeichnungen auf Verpackungen für unzureichend.

Zwei Drittel der Befragten meinen, die Ausweisung von Inhaltsstoffen wie Konservierungsstoffe, Zucker oder Fett sei nicht verständlich genug.

Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) prüfen beim Einkauf bislang immer oder meistens die Inhaltsstoffe. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Vorfeld der Ernährungsmesse Anuga, die am 8. Oktober in Köln ihre Tore öffnet.

Von dem Internetportal www.lebensmittelklarheit.de, das der Bundesverband der Verbraucherzentralen mit Unterstützung des Bundesernährungsministeriums im Juli gestartet hatte, haben bisher 45 Prozent der Befragten gehört.

Knapp 30 Prozent meinen, dass sie sich dort künftig regelmäßig - wöchentlich oder täglich - über Lebensmittel informieren wollen.

Ein weiteres Drittel will die Internetseite immerhin einmal im Monat nutzen. In dem Portal können Verbraucher Produkte nennen, von deren Kennzeichnung oder Aufmachung sie sich getäuscht fühlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »