Ärzte Zeitung, 04.09.2012

In Industriestaaten

Jugendarbeitslosigkeit geht leicht zurück

GENF (dpa). Die offizielle Jugendarbeitslosigkeit in den Industriestaaten wird nach Einschätzung von UN-Experten in den nächsten Jahren sinken, während sie weltweit weiter zunehmen wird.

Nach einer in Genf vorgelegten Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) soll die durchschnittliche Quote der Jugendarbeitslosigkeit in den entwickelten Volkswirtschaften bis 2017 von derzeit 17,5 Prozent voraussichtlich auf 15,6 Prozent zurückgehen.

"Dies ist aber immer noch eine erheblich höhere Quote als die 12,5 Prozent im Jahr 2007, bevor die Finanzkrise zuschlug", erklärte Ekkehard Ernst, Chefautor der ILO-Studie.

Im weltweiten Durchschnitt wird die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen laut ILO leicht von 12,7 auf 12,9 Prozent steigen. Als Hauptursache nennt die ILO die Auswirkung der Euro-Schuldenkrise auf die Wirtschaften der Entwicklungs- sowie der aufstrebenden Länder.

Kennzeichnend für Europa seien weiter enorme Unterschiede mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent in Spanien und Griechenland und weniger als zehn Prozent in Deutschland und der Schweiz.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »