Ärzte Zeitung, 12.07.2016

Brandenburg

Gesundheit beflügelt Konjunktur

POTSDAM. In Brandenburg bleibt das Gesundheitswesen Konjunktur- und Jobmotor. Zwischen 2008 und 2015 wuchs die Bruttowertschöpfung der Branche preisbereinigt um 3,4 Prozent pro Jahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg gleichzeitig um durchschnittlich 0,9 Prozent pro Jahr. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nun mit. Auch die Zahl der Erwerbstätigen in der märkischen Gesundheitswirtschaft ist mit 1,5 Prozent pro Jahr stärker als die Erwerbstätigkeit in Brandenburg insgesamt gewachsen (0,2 Prozent). Besonders stabil ist das Wachstum im Kernbereich der märkischen Gesundheitswirtschaft mit Krankenhäusern, Arztpraxen und psychosozialer Betreuung. Die Anzahl der Erwerbstätigen in diesem Bereich stieg von 106.000 im Jahr 2008 auf 117.000 Beschäftigte 2014. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »