Ärzte Zeitung, 07.12.2015

Automatisierung

MFA und Co haben krisensichere Jobs

DÜSSELDORF. Soziale und Gesundheitsberufe sind am wenigsten durch die zunehmende Automatisierung bedroht. Das postuliert zumindest die Unternehmensberatung A.T. Kearney.

Sie geht davon aus, dass in den nächsten beiden Dekaden 45 Prozent der derzeitigen Jobs durch den Einsatz von Robotern gefährdet sind. An erster Stelle mit 2,7 Millionen Betroffenen stehen demnach Büro- und Sekretariatskräfte.

Die Top 10 der ungefährdetsten Berufe führen Berufe in der Kinderbetreuung und -erziehung (800.000) an, gefolgt von Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (700.000).

Auf Platz acht rangieren Berufe in der Altenpflege (300.000). Die Automatisierung fordere viel Veränderungsbereitschaft ein, so die Berater. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »