Ärzte Zeitung, 14.06.2016

Hebammen im Norden

2,3-facher Satz wird möglich

Gute Nachricht für Hebammen: In Schleswig-Holstein können sie künftig höhere Sätze gegenüber Selbstzahlerinnen abrechnen.

2,3-facher Satz wird möglich

Hebammen können im Norden demnächst einen höheren Satz bei Selbstzahlerinnen abrechnen.

© Klaus Rose

KIEL. Hebammen in Schleswig-Holstein können künftig höhere Sätze gegenüber Selbstzahlerinnen abrechnen. Mit einer Änderung der Landesverordnung über die Vergütung von Hebammen schuf das Kieler Landeskabinett die Voraussetzung, damit freiberufliche Hebammen bei geburtshilflichen Leistungen statt des bislang geltenden zweifachen nun den 2,3-fachen Satz ansetzen dürfen.

Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) sieht darin einen "notwendigen Beitrag zur Stärkung der Hebammen", denen sie "wertvolle Arbeit, die auch honoriert werden muss", bescheinigte. Alheit verwies auch auf die gestiegenen Haftpflichtprämien.

Die betroffenen Selbstzahlerinnen sind Privatversicherte, von denen der größte Teil Beamtinnen sind - die Mehrkosten trägt also das Land. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »