Ärzte Zeitung, 13.10.2016

Lieferengpässe

Ausfall-Liste "erschreckend lang"

MÜNCHEN. Mehr Transparenz in der Arzneimittel-Lieferkette und bessere Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern hat der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, zur Eröffnung der Fachmesse Expopharm am Mittwoch in München gefordert. Die Messe findet gleichzeitig mit dem Deutschen Apothekertag statt.

Becker begründet seinen Appell mit der Zunahme von Lieferausfällen. Die Liste nichtverfügbarer Arzneimittel sei "erschreckend lang". Das betreffe "längst nicht nur Standardpräparate. Auch Impfstoffe und Antibiotika sind zum Teil über Monate hinweg nicht mehr verlässlich verfügbar."

Der Gesetzgeber müsse "endlich Maßnahmen ergreifen". So etwa sollten bei Rabattausschreibungen mindestens zwei Bieter Zuschläge erhalten. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »