Ärzte Zeitung online, 28.04.2014

Hessen

Ärzte in Weiterbildung arbeiten vorwiegend in der Klinik

FRANKFURT/MAIN. Die überwiegende Mehrheit der Ärzte in Weiterbildung arbeitet in Hessen im stationären Bereich. Das zeigen erste Daten aus dem Weiterbildungsregister, wie die Ärztekammer Hessen mitteilt.

Demnach sind 88 Prozent der hessischen Ärzte in Weiterbildung im stationären Sektor tätig. Nur neun Prozent arbeiten im ambulanten Bereich. Drei Prozent sind u.a. Angestellte in Pharmaunternehmen, bei einer Behörde oder bei der Bundeswehr.

Nach Angaben der Kammer sind 62 Prozent der hessischen Ärzte in Weiterbildung Frauen. Das Durchschnittsalter liegt bei 34,7 Jahren. Knapp 17 Prozent haben einen ausländischen Pass, davon entstammt jeder Zweite aus einem Land der Europäischen Union (55 Prozent).

Die Mehrheit der ausländischen Ärzte mit EU-Staatsbürgerschaft kommt aus Rumänien (26 Prozent), gefolgt von Griechenland (17 Prozent) und Bulgarien (10 Prozent). (ths)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »