Ärzte Zeitung, 27.05.2014

Zehn Prozent

MB fordert mehr Studienplätze

DÜSSELDORF. Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem auf dem Land hat der Marburger Bund eine zehnprozentige Erhöhung der bundesweiten Medizinstudienplatz-Zahlen gefordert.

Bund und Länder müssten die Studienplätze auch ausreichend finanzieren, forderte der Verband der angestellten und verbeamteten Ärzte auf seiner Hauptversammlung im Vorfeld des Deutschen Ärztetags, der am Dienstag in Düsseldorf beginnt.

1990 habe es allein in den alten Bundesländern 12.000 Medizinstudienplätze gegeben. Statt 16.000 Plätzen, die es nach der Wiedervereinigung aufgrund der acht hinzugekommenen medizinischen Fakultäten eigentlich geben müsste, seien es aktuell aber nur noch rund 10.000. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »