Ärzte Zeitung, 27.05.2014

Zehn Prozent

MB fordert mehr Studienplätze

DÜSSELDORF. Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem auf dem Land hat der Marburger Bund eine zehnprozentige Erhöhung der bundesweiten Medizinstudienplatz-Zahlen gefordert.

Bund und Länder müssten die Studienplätze auch ausreichend finanzieren, forderte der Verband der angestellten und verbeamteten Ärzte auf seiner Hauptversammlung im Vorfeld des Deutschen Ärztetags, der am Dienstag in Düsseldorf beginnt.

1990 habe es allein in den alten Bundesländern 12.000 Medizinstudienplätze gegeben. Statt 16.000 Plätzen, die es nach der Wiedervereinigung aufgrund der acht hinzugekommenen medizinischen Fakultäten eigentlich geben müsste, seien es aktuell aber nur noch rund 10.000. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »