Ärzte Zeitung, 22.07.2015

Frauen

Ausbildung zur MFA auf Platz zwei

Unter Frauen, die 2014 in einem Lehrverhältnis standen, rangierte die MFA an zweiter Stelle der Ausbildungsberufe.

Ausbildung zur MFA auf Platz zwei

Im Januar 2014 schlossen 13.881 Frauen einen Vertrag zur Ausbildung als Medizinische Fachangestellte (MFA) ab.

© seen / fotolia.com

WIESBADEN. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 518.391 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Dabei schlossen 13.881 Frauen einen Vertrag zur Ausbildung als Medizinische Fachangestellte (MFA) ab. Damit rangierte bei den weiblichen Berufsanfängern die Ausbildung zur MFA an vierter Stelle der beliebtesten Lehrberufe. An fünfter Stelle folgte mit 11.070 Vertragsabschlüssen die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA).

Wie aus den Statistiken weiter hervorgeht, schafft es die Ausbildung zur MFA unter allen Frauen, die sich im Jahr 2014 in einem Ausbildungsverhältnis befanden, mit 37.116 Azubis sogar auf Rang 2 der häufigsten Ausbildungsberufe (7,1 Prozent), am beliebtesten ist nur der Beruf der Bürokauffrau mit 56.718 Azubis (10,9 Prozent).

Interessant: Insgesamt 582 Männer standen 2014 in einem Ausbildungsverhältnis zum Medizinischen Fachangestellten. Die Ausbildung zur/m MFA stellte damit geschlechterübergreifend den achthäufigsten Berufswunsch dar.

Die Staatsangehörigkeit betreffend, stand im vergangenen Jahr bei den Frauen die Ausbildung zur MFA bei deutschen wie nicht-deutschen Staatsangehörigen an Platz zwei der Top-Lehrberufe.

Bei weiblichen Azubis mit ausländischer Staatsangehörigkeit schaffte es die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten mit 16,4 Prozent (5865) zudem auf Platz eins, bei jenen mit deutscher Staatsangehörigkeit hingegen nur auf Platz fünf (23.970 / 4,9 Prozent). (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »