Ärzte Zeitung, 09.10.2015

Kreuzweh

Uni Greifswald stärkt Mitarbeitern den Rücken

GREIFSWALD. Viele Beschäftigte im Gesundheitswesen leiden wegen der vielfältigen Belastungen in der Versorgung, aber auch wegen langen Sitzens am Schreibtisch unter Rückenproblemen.

Die Universitätsmedizin Greifswald nennt Rückenschmerzen ein "weitverbreitetes Leiden" unter seinen rund 4000 Beschäftigten und startet deshalb eine Aktion zur Stärkung der Rückengesundheit. Partner sind der Sportclub Greifswald und die Betriebskrankenkasse VBU.

An insgesamt acht Rücken-Vital-Tagen im September wurden den Mitarbeitern individuelle Rückenchecks angeboten. Die Gesundheitsanalyse bildet dann die Grundlage für ein zwölfwöchiges, individuell zugeschnittenes Rückentraining.

Bei den Rücken-Checks wird mittels eines Screenings Form und Stabilität der Wirbelsäule ermittelt. Auch Muskelkraftmessungen und Beweglichkeitsanalysen gehören zum Check.

Das anschließende Trainingsprogramm umfasst Einheiten, die in chipkartengesteuerten Trainingsmaschinen stattfinden.

Die Wirksamkeit des Programms konnte nach Angaben der Universitätsmedizin in einer Rückenstudie im Frühjahr 2015 nachgewiesen werden. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »