Ärzte Zeitung, 08.04.2016

Gesundheitsdaten

Datenschützer fordern mehr Sicherheit bei Health-Apps

SCHWERIN.Wie lassen sich sensible Gesundheitsdaten bei der Nutzung von Wearables, Fitnesstrackern und Health-Apps schützen? Darüber haben Datenschützer von Bund und Ländern auf ihrer 91. Tagung in Schwerin am 6. und 7. April diskutiert.

Mithilfe der Aufzeichnungen könnten von Krankenversicherern detaillierte Risiko-Bewertungen vorgenommen und Profile für individuelle Tarife entwickelt werden, so Mecklenburg-Vorpommerns Datenschutzbeauftragter Reinhard Dankert. Das aber würde dem bisher bei Krankenversicherungen gültigen Solidarprinzip zuwiderlaufen. Deshalb müsse der Schutz vor Datenmissbrauch gestärkt werden. (dpa/eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »