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DMEA

Zukunftsweisende Innovationen aus dem KIS-Kosmos

Die großen Health-IT-Player fokussieren bei der DMEA unter anderem Klinikinformationssysteme.

Veröffentlicht:

BERLIN. Mit zunehmender Digitalisierung der medizinischen Einrichtungen rücken die klinischen Versorgungsprozesse bei den IT-Anwendungen für das Gesundheitswesen immer stärker in den Fokus. Diesem Trend will die Premiere der Health-IT-Fachmesse DMEA 2019 vom 9. bis 11. April in Berlin Rechnung tragen.

Denn bei den großen Playern im Markt dient IT längst nicht mehr nur der Dokumentation und Abrechnung, sondern hat den Anspruch, die medizinische Behandlung entlang des gesamten Versorgungskontinuums zu verbessern und dabei den Patienten einzubinden – vom Krankenhaus über ambulante Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren bis hin zu Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.

Anwendung m.Doc wird vorgestellt

So präsentiert Agfa HealthCare (Halle 3.2/Stand B-103) in Berlin neue Module für seine KIS-Plattform ORBIS U.

Zu den bei der DMEA in den Vordergrund gerückten Tools gehört ein neues Ressourcenmanagement, die neue Produktfamilie für die Pflegeprozessplanung und die Pflegedokumentation ORBIS Nursing und die um eine Fieberkurve ergänzte ORBIS Patientenkurve.

Auf eine systematische Einbindung des Patienten zielt die KIS-unabhängige Integrated Care Plattform Engage Suite, die es Kliniken erlaubt, Online-Dienste aller Art zur Verfügung zu stellen.

Cerner (Halle 4.2/Stand B-107) widmet sich der intelligenten Datennutzung auf dem Weg zu Smarter Care. „Für eine verbesserte Versorgung ist es entscheidend, dass vorhandene Daten analysiert und daraus neue Informationen gewonnen werden können“, betont Cerner Deutschland Geschäftsführer Stefan Radatz.

Wie „Smarter Care“ möglich wird, will Cerner mit der Anwendung m.Doc zeigen. Diese sei in der Lage, schon außerhalb der Klinik Daten zu erfassen und auch während oder nach der Behandlung ein persönliches Tagebuch zu führen. Ein weiteres Beispiel ist KaPITO IPSS, eine Lösung für Infektionsprävention und Surveillance, die dazu beiträgt, Infektionen oder eine Sepsis frühzeitig zu erkennen.

Telematikanwendungen und E-Patientenakte

CompuGroup Medical (Halle 1.2/Stand E-101 und Halle 2.2/Stand F-114SE) konzentriert sich unter anderem auf die Frage, wie Telematikanwendungen konkret in die Versorgung kommen.

Einen Schwerpunkt legt der Anbieter bei der DMEA auch auf seine elektronische Patientenakte CGM LIFE. Im Klinikbereich steht das KIS CGM CLINICAL im Vordergrund, bei dem als Neuerung neben mobilen Funktionen vor allem ein umfassendes OP-Management vorgestellt wird.

Meierhofer (Halle 2.2/Stand B-102) widmet sich angesichts des sich konsolidierenden Krankenhausmarktes und der damit einhergehenden Klinikkettenbildung dem KIS-Roll-out in Klinikgruppen. Einen weiteren Messeschwerpunkt bildet die Tele-Intensivmedizin.

Telekom Healthcare Solutions (Halle 3.2/Stand A-106) konzentriert sich bei der DMEA unter anderem auf das Cloud-Computing, den mobilen Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem iMedOne sowie auf den Aufbau der Telematikinfrastruktur unter spezieller Berücksichtigung von Mehrwertanwendungen wie digitalen Fallakten und telemedizinischen Versorgungsszenarien. (maw)

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